.... wenn ja, ist euch sicherlich bekannt, dass man den besser meiden sollte, wenn man Lust auf was richtig gutes hat. Dennoch: beim Dönermann darf man sich wenigstens die Soße selbst aussuchen. Sowas geht in der Mensa ja nicht, wo kämen wa denn da hin? Dann könnte ja jeder gleich machen was er will. Z.b. ne Minzsoße zaubern, die nach Minze schmeckt. Eine die nicht nach Minze schmeckt gabs heute Mittag in der Campus-Mensa - als Befeuchtungsmittel für die staubtrockenen Falafel. Die Beilage bestand aus je einer Portion Krautsalat und Bulgur. Dass der Salat nicht wirklich gelungen war konnte ich noch verkraften. Die trockenen Falafe auch - es gab ja ne Soße. Aber so derbe verkochter Bulgur - mein lieber Herr Gesangsverein, das ging echt in die Hose.
Insgesamt hat das Essen irgendwie nach gar nichts geschmeckt. Es war sogar so langweilig, dass ich mich nicht einmal mehr daran erinnern kann, es gegessen zu haben; nein im Ernst: Ich hab mich hingesessen, den ersten Bissen eingefahren, über etwas nach gedacht und dann war der Teller leer ... es ist nie passiert! Ein Essen so langweilig zu kochen, dass man sich nach dem Verzehr nicht mehr daran erinnert, ist vielleicht was für Leute, die an Bulimie leiden, aber keines Wegs für den gemeinen Vegetarier.
Fazit: Wenn ich Falafel will, geh ich zum Dönermann ... wenn es sein muss auch in die Osterstraße.
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