Wer kennt das nicht: da schlendert man nach einem erfolgreichen Unimorgen mit einem mittelgroßen Loch im Bauch Richtung Mensa um sich per Naturalien für Arbeit des Morgens zu entlohnen und dann das. Ein flaues Gefühl macht sich langsam aber bestimmt in der Magengrube breit. Irgendwo zwischen "Hungerrrrrr!!!" "Vorsicht! Giftig!" lauert es uns auf und wir haben keine Chance zu entkommen. "Was soll das, lieber Bauch?" fragt sich da manch gestresstes Studentenhirn.
Nun, die Antwort ist recht simpel. Bei dieser Kapriole unserer emotionalen Mitte handelt es sich um nicht anderes als eine allgemeine Warnung. Das Bauchgefühl beruft sich dabei auf eine Tatsache, die wir implizit schon längst gelernt habe und dennoch nicht wahrhaben wollen: Mensaessen ist oft schlecht. Dies gilt insbesondere für die vegetarischen Varianten. Da gibt es zur Mittagszeit ein einziges Gericht, von dem man bloß hoffen kann, dass es genießbar ist. Wo Nicht-Vegetarier noch die Chance haben zur Currywurst zu greifen, bleibt uns meist nicht anderes übrig als in den sauren Apfel zu beissen oder eben mit knurrendem Magen zur Vorlesung zurückzuschlendern.
Dieses Blog hat nicht die Macht vegetarische Küche in den Mensen durchzusetzen. Es kann aber durchaus ein Wegweiser sein. Und das soll es auch!
In den nächsten Wochen werdet ihr unter mensakings.blogspot.com regelmäßig Kritiken und Verbesserungsvorschläge rum um vegetarisches Essen in den Mensen am Campus der Universität Hamburg finden.
Ich freue mich über euere Kommentar, Kritik und Unterstützung.
-HenryGale
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